23.01.26
Nachdem wir gestern um 21 Uhr im Hafen von "Morro Jable" angekommen und den nächstbesten Parkplatz genommen haben, der 1.Blick am nächsten Morgen
Erst mal die Südküste erobern. Wir finden einen schönen Platz am "Playa de Juan Gomez", kurz vor der Südspitze und sind außer einem Mini-Womo allein. Da es hier in diesem Jahr auch viel geregnet hat, ist die Insel so grün wie noch nie.
Abends kommt Regen und der sowieso z.Zt. stark böige Wind wird stärker
23.01.26
Starker Wind - hohe Wellen - die Surfer haben ihren Spaß! Auf einem Spaziergang entlang der Küste bis "Las Salinas" können wir sie immer wieder bestaunen. Und ich bin auf der Suche nach dem besten Foto ...
Abends, bzw. 1 Stunde nach Sonnenuntergang.
24.01.26
Der Platz ist einfach wunderbar und wir bleiben hier 4 Nächte.
Der Wind legt sich und die Wellen sind nicht mehr so hoch, sodass wir auch immer wieder baden können.
27.01.26
Noch einmal ins Meer springen und dann geht's ein kleines Stück weiter, erst mal zum Einkaufen nach Morro Jable.
Jandia war noch nie so grün wie jetzt!
Mithilfe park4night steuern wir den nächsten Platz am "Playa del Mal Nombre" an. Ziemlich steil, die Abfahrt ....
28.01.26
Sonnenaufgang
Langer Spaziergang am Strand entlang, bis zum Hotel MELIA.
Wir stehen mit dem Womo auf einer kleinen Anhöhe und blicken auf den Traumstrand.
29.01.26
Nach einem schönen Strandtag wechseln wir am späten Nachmittag zum Parkplatz "Risco Del Paso" -
Er liegt direkt an/in den Dünen und an der "Laguna de Sotavento" .
30.01.26
Tagesausflug nach "Puerto del Rosario". Die Stadt ist nicht wirklich interessant!
Rückfahrt nach "Risco Del Paso" über "Antigua" - auch nicht sehr interessant.
Aber immer wieder sehenswert, wie grün Fuerteventura nach den vielen Regenfällen ist.
Abends, wieder am "Risco Del Paso".
31.01.26
Kurzer Trip zum Einkaufen nach Morro Jable
01.02.26
Während es in Deutschland schweinekalt ist, in Marokko regnet, haben wir hier wieder einen wunderschönen Tag mit blauem Himmel, viel Wind und 24 Grad ... kaum vorstellbar! Bei Flut läuft die Lagune voll und die Kiter haben ihren Spaß!
In den Dünen überall Blumensträuße
und ... weil es so schön ist, noch ein paar Bilder ...
Vollmond
02.02.26
Vor Sonnenaufgang
Mit dem Fahrrad nach Costa Calma. Nachmittags dann plötzlich Regen und viel Wind, aber am nächsten Tag alles wider ok
04.02.26
Und jetzt wird sich mal wieder etwas bewegt ... An der schmalsten Stelle, dem "Istmo de la Pared" wandern wir auf die andere Seite und zurück (ca.12km), um dann mit dem Womo nach "La Pared" zu fahren. Die Felsen und die wilde Brandung sind grandios. Da wir dort aber nicht ins Wasser gehen können, fahren wir nach einem Essen in dem kleinen Restaurant "Caretta Beach" zurück zum , dieses Mal "Playa del Salmo".
05.02.26
Während es in Andalusien schon wieder große Überschwemmungen gibt und in Deutschland Eisregen, haben wir es doch ziemlich gut!! Abends wieder zurück an unseren Lieblingsstrand "Sotavento" an der großen Lagune.
06.02.26
Auf dem Weg nach Ajuy machen wir die empfohlene Wanderung, die uns unsere Reisefreunde Maria und Kai empfohlen haben, zur "Ermita Virgen del Tranquito".
unterwegs nach Ajuy
Am späten Nachmittag sind wir dann in Ajuy und uns erwartet ein großartiges Spektakel am Meer. Riesige Wellen donnern an den schwarzen Strand...
Sonnenuntergang
Nachts Fotos mit Langzeitbelichtung. Der Himmel ist sternenklar!
07.02.26
Da mich die Wellen so faszinieren und ich unbedingt die absolut super Aufnahme hinbekommen möchte,
morgens weitere Fotoversuche.....
Ziel in Ajuy ist natürlich auch eine Wanderung zum großen Felsentor "Pena Horadada". Um das Felsentor gut und sicher zu erreichen, müssen wir vormittags, wenn Ebbe ist, loslaufen. Die durchlöcherte Felsenbrücke wird auch "Arco del Jurado" genannt. Vor 600 Jahren soll hier der normannische Eroberer "Jean de Bethencourt" an Land gegangen sein.
Auf dem Rückweg gehen wir den Küstenweg, der mit Vorsicht zu genießen ist, da hier Wellen auch sehr hochschlagen können. Aber es erscheint uns sicher. Noch gefährlicher kann der schmale Weg zur Höhle "Caleta Negra" sein. Aber auch dies ist heute machbar!
Immer wieder süß sind die Streifenhörnchen, auch "Atlashörnchen" genannt.
Abendstimmung
08.10.26
Wir verlassen diesen schönen Ort! Heute wieder Wandertag, zusammen mit Maria und Kai durch eine imposante Schlucht zu einem Felsentor. Wir fahren durch die unglaublich grüne Landschaft, mit kurzem Stopp in Pajara (gehäkelter Weihnachtsbaum) und am Mirador „Del Risco de la Penas“ , nach VEGA DE RIO PALMAS, einem kleinen verträumten Bergdorf.
Vega de Rio Palmas
Von dort gibt es einen Pilgerpfad durch eine Palmenoase bis zur, in einer felsigen Schlucht „Barranco de las Penitas“ versteckten
kleinen Wallfahrtskapelle „Virgin de la Pena“. Laut einer Legende erschienen im Barranco zwei Mönchen die Jungfrau und sie bauten an dieser Stelle die kleine Kapelle „Ermita de Nuestra Senora de la Pena“.
Der etwas komplizierte Aufstieg zum Felsentor „Arco de las Penitas“ – einem aus Erosion erstandenem Kunstwerk. Es sind zwar nur ca. 100m, aber es ist eine ziemliche Kraxelei und den Bogen sieht man erst im letzten Moment. Hier wird auch fleißig für Instagram/Facebook u.ä. posiert ….
Das Felsentor
Zurück auf einem anderen Weg bis zur Schlucht und wieder Aufstieg zur Kapelle, was sich dann doch als sehr schwierig erweist! Die felsigen Oberflächen sind außerordentlich geschliffen, glatt und steil, sodass ich sie z.T. auf allen Vieren und barfuß hochgekrabbelt bin und/oder Paul hat mich hochgezogen…. Zum Glück ist das gutgegangen!!
An der steilen Felswand sehen wir Kletterer ….
Die Gegend wird von „Syeniten“ gebildet; plutonisches Gestein, das aus Magma entstanden ist und nicht die Erdoberfläche erreichte und in einer gewissen Tiefe erkaltete. Die durch Wasser und Wind produzierte Erosion zerschlug das Gestein und bildete Schichtstufen mit Wänden, die eine Neigung von mehr als 50% haben.
Die Staumauer, die zwischen 1940-1946 von der Franco Regierung gebaut wurde, ist sehenswert. Obwohl der Stausee bis auf ein paar grüne Tümpel nahezu ausgetrocknet ist, sollen hier seltene Vögel nisten, die ihre Nahrung aus dem palmenreichen und vegetationsstarken Tal Vega de Rio Palmas beziehen. Der See wurde damals mit zwei anderen Stauseen verbunden. Leider entstand unter einem der Seen eine Salzwasserquelle, die das Trinkwasser vergiftete und für die Bewohner unbrauchbar machte.
Nach dieser wunderbaren, aber sehr anstrengenden Wanderung haben wir Hunger und Durst. Am Ortseingang befindet sich das kleine Restaurant „Casa de la Naturaleza“, ein Naturhaus mit Restaurant, Informationszentrum und Ausstellungspark. Zwar ist die Küche inzwischen geschlossen, aber es gibt dennoch eine Käse- und Schinkenplatte.
Fix und foxi und satt geht's danach zum kleinen Ort "Betancuria" -Paul und ich machen noch einen kleinen Rundgang durch den Ort.
Das Dorf gilt als der historisch bedeutsamste Ort Fuerteventuras und ist der bevölkerungsschwächste Ort. Der Name stammt vom Eroberer "Jean de Bethencourt" ab, der 1404 diesen Ort gegründet hatte.
09.02.26
Morgens kühl und neblig - das kennen wir ja gar nicht mehr.... Maria und Kai wollen nach Antigua - wir wollen an die Westküste, also macht jeder seins. Erstes Ziel ist der winzige Fischerort "Los Molinos"
Eigentlich wollten wir von hier aus eine Piste bis zu einem bestimmten Strand fahren, aber der Weg erscheint für unser Womo doch etwas schwierig und wir wollen kein Risiko eingehen. Also fahren wir wieder ein Stück zurück und finden einen anderen Weg etwas weiter nördlich in der Nähe von Tindaya. Bilder von unterwegs:
Die Strände erreicht man nur über Pistenwege mit mäßigen Schlaglöchern. Der erste Strand, den wir uns ansehen, ist der "Playa de Tebeto".
Die Strände liegen meist am Ende der Barrancos, sind mehr oder wenig sehr steinig und das Meer ist hier sowieso sehr wild mit der entsprechenden Brandung. Der nächste hat keine Bezeichnung und ist noch wilder und schwer zu erreichen.
3. Versuch, immer weiter auf der Piste, mitten im Nirgendwo.
Playa de Jarubio (auch "Jarugo" genannt) hat einen großen Strand und ist gut erreichbar! Hier werden wir bleiben! An den Felsen hat sich ein Becken gebildet, in dem man bei Ebbe auch baden kann. Wenn die Wellen besonders hoch sind, kommt das Wasser über die Felsen und wir können duschen .... Alles gefahrlos! Haben wir gemacht!
Allerdings gibt es hier absolut keine Internetverbindung!
Fotoversuche mit Langzeitbelichtung ....
10.02.26
Morgens dichter Nebel. Wir fahren die Piste zurück Richtung "La Oliva". In "Tindaya" sehen wir den "Heiligen Berg", der nur mit Genehmigung erwandert werden darf. Rund um den Gipfel gibt es prähistorische Fußabdrücke, die darauf hinweisen sollen, dass die kanarische Urbevölkerung von den Berbern abstammt, weil ähnliche im Atlasgebirge gefunden wurden.
La Oliva, eine Kleinstadt, die einst von Olivenhainen umgeben war. Im "Casa Del Coronel" ist gerade Markt, so dass wir etwas Biogemüse kaufen können. Leider ist das "Casa de los Coroneles" gerade wegen Renovierungsarbeiten geschlossen.
Unbedingt sehenswert sind die "Molinos" im angrenzenden Ort "Villaverde"
Jetzt geht's zum eigentlichen Ziel des Tages - El Cotillo. Die erste Nacht verbringen wir auf der etwas öden Ebene südlich des Ortes. Hier stehen - mit großem Abstand - einige andere Wohnmobile.
11.02.26
Wir wechseln jetzt doch auf die nördliche Seite von "El Cotillo", an der sich wunderschöne Strände mit weißem Puderzuckersand befinden und man problemlos und sicher baden kann.
Und hier sind jetzt viele Wohnmobile, aber wir finden einen Platz dazwischen.
Mal wieder auf der Suche nach dem besten Wellenfoto ...
Sonnenuntergang
12.02.26
Ein wunderschöner Tag im Ort, am Strand und abends Essen im "Azzuro-Chill-Out-Restaurant".
14.02.26
Für 3 Tage sehr böiger Wind angesagt - seit gestern bläst es! Aber dennoch hatten wir wieder einen schönen Tag!
Morgens die letzten Bilder vom wunderschönen Strand "Playa de los Lagos", heute vom Winde verweht mit entsprechender
Brandung und menschenleer.
Puerto del Rosario - Wir sind heute schon hier, um einen Parkplatz zu erwischen. Morgen wird es sicher sehr voll werden s.u.
Auch beim 2.Mal können wir der Hafenstadt nicht viel Begeisterung entgegenbringen, außer den vielen Skulpturen aus Stein und Metall am Hafen.
15.02.26
Wir sind hier, weil heute die "Regata de Archipencos (Fantasieboote)" stattfindet - ein spaßiges Bootsrennen von Booten, die eigentlich keine sind. Beim Bau dürfen nämlich keine herkömmlichen Bootskörper verwendet werden, wie Surfbretter, Schlauchboote oder gar Motoren! Trotz starkem Wind findet das Spektakel statt und es ist sehr lustig!
Danach riesen Fete in der Stadt - Tausende von Menschen feiern!
Wir fahren aber weiter nach Corralejo. Durch den starken Wind ist die Straße teilweise voller Sand.
16.02.26
Um 12:15 geht die Fähre nach Lanzarote!
Beate Reinicke
