16.02.26

Fuerteventura hat uns begeistert, aber nun ist Schluss! Heute geht es mit der Fähre nach Lanzarote.

Eine halbe Stunde später sind wir da und fahren auf einer Piste Richtung "Playas de Papagayo". Da dort aber kein Platz  in Strandnähe ist, halten wir am "Playa Mujeres" und springen ins Wasser! 

Maria und Kai sind derweil auf dem Karnevalsumzug in Arrecife und haben uns ein paar Bilder gesendet.

Wir werden uns am 18.02. die Veranstaltung "Beerdigung der Sardine" ansehen. 

17.02.26

Spaziergang um "Punta an den wunderschönen weißen Stränden entlang zum "Punta del Papagayo" und zurück.

Weiterfahrt an Lavafeldern vorbei bis zum "Playa de la Concha" bzw. "Playa Honda Beach". Die Lavafelder sehen schon etwas gruselig aus; sie sind riesig und erstrecken sich teilweise bis zum Horizont. 

Direkt am "Playa de la Concha" finden wir einen Standplatz und treffen dort wieder Maria und Kai, mit denen wir morgen das Karnevalsfest besuchen werden. Von hier aus kann man gut zu Fuß nach Arrecife reinlaufen. Die Promenade sowie die kleinen Anwesen von La Honda sind wunderschön.

18.02.26

Arrecife ist eine sehr schöne Stadt!

Wir können mit dem Fahrrad von Playa Honda aus bequem auf einer langen Promenade bis in die Stadt fahren. 

Gegen Abend ist es soweit! Der große Umzug "Beerdigung der Sardine". Vom Ayuntamiento bis zum Playa Reducto. 

Ich gehe schon früher hin und kann bei den Vorbereitungen zusehen. 

Der Umzug

Wo bekommt man denn nur solche Kostüme her .... 

Und nun wird die Sardine verbrannt ... Leider hatte ich kein Stativ dabei

19.02.26

Wir holen Christiane vom Flugplatz ab und fahren nach Teguise, um den kleinen Camper zu holen. 

Übernachtungsplatz finden wir dann zwischen Playa "La Charca" und Playa "Tio Joaquin" an stillgelegten Salinen.  Hier ist auch ein sicheres Meeresschwimmbecken, aber zum Reinspringen ist es definitiv zu windig und zu kalt! 

20.02.26

Die Salinen sind doch in Arbeit. Heute und morgen viel Wind.

Pünktlich um 10Uhr sind wir am "Jardin de Cactus", dem letzten Werk von Cesar Manrique. Es ist ein ehemaliger Steinbruch, der zu einem botanischen Garten umgestaltet wurde. Hier befinden sich ca. 4500 Kakteen aus allen 5 Kontinente, dabei 450 verschiedene Kakteenarten. 

Das Restaurant mit außergewöhnlichen Gerichten, die meist etwas mit Kaktus zu tun haben. 

Kakteen .... 

"Jameos del Aqua" und die Lavaröhre müssen wir auslassen, da schon mehrere Touristenbusse auf dem Parkplatz stehen. Also fahren wir zum "Blauen Haus" nach Arrieta. Das Haus "Casa de la Juanita" wurde 1916 von einem wohlhabenden Ehepaar für die an Tuberkulose erkrankte Tochter gebaut. Heute ebenfalls in Privatbesitz. 

auf dem Weg immer wieder Manrique - Sehenswürdigkeiten

Weiter geht's zur "Stratified City", den besonderen Steinformationen, die wie eine Ruinenstadt aussehen.

Nächstes, und letztes Ziel für heute ist die Stadt Haria im Tal der 1000 Palmen.

In Haria ist das "Casa Museo", (2013 als Museum freigegeben) das letzte Wohnhaus von Cesar Manrique - sehr beeindruckend! Es wurde auf den Grundmauern eines Bauernhauses errichtet. 

21.02.26

Heute wird wieder nicht gefaulenzt. Es geht weiter mit den Besichtigungen. Zuerst die "Fundacion Cesar Manrique" in Tahiche. Das herausragende Merkmal des Gebäudes ist, dass es auf Lava errichtet wurde, die bei Vulkanausbrüchen zwischen 1730 und 1736 entstand. Das "Taro de Tahiche" wurde von Manrique selbst (gemeinsam mit einigen Künstlerfreunden) nach seiner Rückkehr aus den Vereinigten Staaten entworfen. 

Die Internetrecherche hatte ergeben, dass - unser nächstes Ziel - die Besichtigung der Feuerberge völlig ausgebucht sei. Wir fahren trotzdem hin und gucken mal, was passiert. Auf dem Weg zum/im Timanfaya Nationalpark. 

Und siehe da .... Plätze im Bus doch noch frei. Inzwischen ist es verboten, zu Fuß durch die Lavafelder zu gehen. Und leider, sehr zu meinem Ärger, kann ich nur aus dem Busfenster fotografieren .... 

Nach diesen beeindruckenden, aber irgendwie auch beängstigenden Bildern, ist uns nach Wasser! 1 Stunde später sind wir - nach holpriger Pistenfahrt - am "Playa de las Malvas". Wildes Meer, hohe Wellen. Aber es hat einen kleinen Bereich, wo wir sicher reingehen können. 

An einem Felsen können wir duschen, wenn die Welle über den Felsen knallt. Ein riesen Spaß!! 

Abends in Teguise

22.02.26

Gestern hatten wir uns entschieden, doch noch nach Teguise zu fahren. Heute ist großer Markt und die Parkplätze sind rar. Das war wirklich eine gute Idee! Es kommen massenhaft Autos, die verzweifelt einen Platz suchen. Der Markt selber ist sehr schön; mit viel Obst und Gemüse, Kunsthandwerk und Klimbim.

Da es Sonntag ist und mittlerweile 28Grad, sind die Strände alle brechend voll. Wir müssen warten, bis wir zum Playa Papagayo fahren. Gegen 17 Uhr fahren die meisten PKW's ab und dann haben wir eine Chance für unsere jetzt 2 Womos einen Platz zu finden.  In der Zwischenzeit baden wir an der schönen Bucht in Playa Blanca - Strand zwar voller Menschen (s.Bild), aber das Meer ist wunderbar! Baden macht hier richtig Spaß! Ca 17Uhr geht's dann zum Playa Papagayo und siehe da - für uns 2 Plätze in der 1.Reihe! 

23. - 25.02.26

Zwei sehr schöne Tage am "Playa Mujeres" mit Spaziergängen und viel Schwimmen bzw. Spielen in den Wellen. Tagsüber fast 30 Grad mit leichtem und warmem Wind - leichtes Calima. Wir genießen es! 

25.02.26

Christians letzter Tag und wir haben viel vor!! Zuerst zu den "Salinas de Janubio", einem Industriedenkmal. Sie wurden Ende des 19.Jahrhunderts als größte Saline der Insel angelegt. Durch den Rückgang der Fischerei und bes. durch den Einsatz des Tiefkühlsystems ging die Produktion stark zurück. Außerdem war die Arbeit sehr ungesund! Seit Mitte des 1980er- Jahre ist die Produktion nahezu zum Erliegen gekommen; nur in geringen Mengen wird noch Salz für den Eigenbedarf der Inselbewohner gewonnen.  Ausländische Investoren versuchten vergeblich, auf dem Gelände ein Ferienparadies zu errichten.

 

 

unterwegs nach "El Golfo"

Casa de El Golfo.

 

Kleines Fischerdorf. Die halbkreisförmige Wand von El Golfo ist der Überrest eines riesigen Vulkankraters. Allerdings haben wir die Kraterlagune nicht besichtigt, da gerade Touristenbusse angekommen waren und sich eine Völkerwanderung dahin bewegte. 

Nach dem Aufenthalt geht's weiter, vorbei an Lavafeldern, den Ausläufern des Nationalparks.  Insgesamt immer wieder eine beeindruckende Landschaft!

Nun steht "Yaiza" auf dem Plan. Es soll das schönste Dorf Lanzarotes sein und hat mehrere Auszeichnungen erhalten. Es wurde 1930 von den verheerenden Vulkanausbrüchen in Mitleidenschaft gezogen und neu aufgebaut. 

Hauptziel ist heute der "Playa de Famara". Auf dem Weg dahin wieder die eindrucksvolle Landschaft.

Die moosbewachsenen Steilhänge von Famara enden häufig in dicht gedrängten Passatwolken. Am Playa de Famara tummeln sich in erster Linie Surfer. Aber selbst gute Schwimmer und Surfer sollten die Meeresbrandung am schienbar flachen Ufer nicht unterschätzen! 

 

Absolut sehenswert ist der "Mirador del Risco" mit sensationellem Blick auf die "Isla Graciosa".

Um diesen Blick genießen zu können, muss man allerdings durch das, von Manrique entworfene Restaurant mit 16€ Eintritt .... 

Etwas teuer, aber man gönnt sich ja sonst nix!  Und das Restaurant mit den Aussichtsplattformen ist wieder sehenswert! 

Immer noch ist das Wetter gut, aber es ziehen langsam dunkle Wolken auf. Aber wir schaffen es noch, bei Sonnenschein ins  Meeresschwimmbecken am "Punta de Mujeres" zu springen! Ein wunderbarer Abschluß!

Abends in Teguise. Wir parken hier, damit wir gleich morgens den gemieteten Camper abgeben können. Inzwischen ist das schlechte Wetter da, leider! Aber hier stehen wir wenigstens windgeschützt! 

26.02.26

Nachdem wir mittags Christiane am Flughafen "abgegeben" haben, fahren wir nach "San Bartolome", um ein Ersatzteil für unseren Camper zu holen und machen einen kleinen Rundgang durch das Dorf. Nachdem es nachts gestürmt und geregnet hat, scheint erst mal wieder die Sonne. 

In der Nähe befindet sich das "Monumento al Campesino". 

Es wurde aus weiß getünchten Trinkwasserkanistern alter Fischerboote gefertigt, 1968 von Cesar Manrique fertiggestellt.

Ein Monument zu Ehren der Bauern (campesinos), errichtet in einer Zeit, als der Tourismus begann, Landwirtschaft und

Fischerei in den Hintergrund zu drängen.

 

Ebenfalls nicht weit entfernt ist das Kunstmuseum "Oasis de Nazaret" bzw. das "Lagomar". Eine der prächtigsten Villen der Insel mit einem großen, fantasievollen Garten. In den 1970er-Jahren wurde es unter der künstlerischen Leitung von Jesus Soto von einem englischen Architekten gebaut. Der ursprüngliche Entwurf stammte von Manrique, der sich aber mit dem Bauherrn überworfen hatte und das Projekt nicht zu Ende führte. Zur gleichen Zeit war Omar Sharif für Dreharbeiten auf der Insel, verliebte sich in das Anwesen und kaufte es. Leider verlor er es nach nur einem Tag bei einem Bridgespiel!  Danach wechselte es mehrmals die Besitzer und wurde schließlich 1989 von einem deutschen Architekten gekauft, der es mit Erweiterung durch ein Restaurant der Öffentlichkeit zugänglich machte.

So langsam aber sicher wird der Wind immer stärker. Uns erwarten bis zu 8 Windstärken (so lautet die Vorhersage) ... und wir finden einen etwas geschützten Platz südlich von Arrieta am "Playa de la Garita".  

26.02.26

Der Wind wird immer stärker und die Surfer freuen sich!

Rundgang durch Arrieta und Baden im Meerwasserpool.

Abends haben wir "Jameos Nächte" in der bekannten Lavagrotte gebucht - ein 5-Gänge-Menue mit anschließend Livemusik - ein unvergessliches schönes Erlebnis! 

JAMES DEL AQUA ist das erste Werk von Cesar Manrique. Er baute hier eine Lavagrotte zu einer kunstvoll beleuchteten Kulturstätte um. In der Grotte befindet sich ein natürlicher See, in dem die seltenen Albinokrebse leben. Im oberen Bereich befindet sich ein türkusfarbener Pool und weiter hinten ein in eine Höhle eingebauter Konzertsaal. Der Abend war unglaublich schön! Wir sind über Nacht auf dem dazugehörigne Parkplatz stehen geblieben und es hat niemanden gestört! 

28.02.26

Ab 9:30 ist Einlass in die Lavaröhre "Cueva de los Verdes". Sie ist eine 7km lange Lavaröhre, schätzungsweise 3000 Jahre alt und entstand durch einen Vulkanausbruch. Einen Teil davon kann man besichtigen. Es war etwas unheimlich, sich so tief unter der Erde zu befinden. Jesus Soto und Cesar Manrique versahen die Röhre mit Lichtinstallationen, um die unterschiedlichen Formen und Fließrichtungen der Lava besser sehen zu können. Außerdem wurde ein Areal geschaffen, in dem klassische Konzerte stattfinden. 

Windstärke 6 bis in Böen 8 ...... Wir finden einen Platz mit etwas Windschutz auf einem Parkplatz in Costa Teguise am "Playa de los Charcos". Der Ort Costa Teguise ist ein reiner Touristenort, eher Billigtourismus, hat aber schöne Strände! Bei dem Wind und den hohen Wellen können wir aber leider nicht ins Wasser gehen. Dafür haben die Surfer wieder ihren Spaß!

01.03.26

Zuerst einmal Wäschewaschen. Incl. Trockner dauert es nur 1 Stunde und alles ist wieder fertig. Da sich der Parkplatz immer mehr mit Womos füllt und wir dazwischen stehen (Blick aus dem Fenster - Wand vom nächsten Womo), fahren wir wieder nach Arrieta. Hier haben wir in einer Senke auch etwas Windschutz und stehen nicht zwischen lauter anderen Wohnmobilen. Abends leert sich sogar der Platz, da hier v.a. Surfer und Besucher vom daneben gelegenen Restaurant parken.

02.03.26

Morgenstimmung

Trotz bedecktem Himmel und viel Wind fahren wir noch einmal in den Norden, vorbei an einem der Windspiele von Cesar Manrique, am Kreisverkehr Nähe Arrieta

Der Ort "Orzola" ist nicht wirklich interessant. Von hier geht die Fähre zur Insel "La Craciosa". Wir hatten eigentlich vor, diese Insel mit dem Fahrrad zu umrunden. Aber bei den Wetterverhältnissen macht es leider keinen Sinn. Da der Strand "Playa del Caleton Blanca" lt. Reiseführer sehenswert ist, fahren wir dorthin. Mittags kam tatsächlich die Sonne raus und damit das Farbenspiel. Wir haben sogar gebadet! Plötzlich war es warm und sonnig - noch einmal ein wunderschöner Tag! 

Zur Übernachtung geht's zurück nach Arrieta, da wir in der Senke ziemlich sicher stehen. Abends und nachts viel Regen und Sturm.

So fällt er Abschied leichter! 

04.03.26

Noch einmal zu den "Jameos del Aqua" bei Tageslicht. Zum Glück, bevor die Menschenmassen eintreffen. 

Danach durch die Vulkanlandschaft zum Weinanbaugebiet und zur Bodega "La Geria".

Die Weinkultur auf Lanzarote hat ihren Ursprung im Vulkanausbruch des Timanfaya im 18.Jahrhundert. Die Winzer gruben tiefe Mulden in die Ascheschicht, um die fruchtbare Erde zu erreichen, die sogenannten "Zocos". In diesen Kuhlen werden die Weinreben gepflanzt und werden so vor dem starken Wind geschützt. Die schwarzen Lavasteine "picon" nehmen die Feuchtigkeit auf und geben sie an die Pflanzen weiter. 

Die letzte Übernachtung auf Lanzarote am "Playa de la Concha" in der Nähe von Arrecife.