Unser Weg in Italien

08.10.23

Massa Marittima 

10.10.23

Es geht los! Christina und ich fahren die Autos, die Jungs sitzen auf dem Motorrad. Die Fahrt ist ziemlich anstrengend und dauert länger, als wir dachten. Zwischendurch Sprung ins Wasser an einem menschenleeren Strand. 

Nach Umfahrung von Rom mit riesen Stau endlich in corteinfiore bei Ardea angekommen. Wir sind alle etwas gerädert. 

12.10.23

Am nächsten Tag geht die anstrengende Fahrt weiter - um Neapel wieder riesen Stau. Aber endlich sind wir am Nachmittag auf dem Campingplatz "Spartacus" gleich gegenüber von Pompeii angekommen. Abends kleiner Rundgang. 

12.10.23

Pompeii! Sehr beeindruckend! 

13.10.23

Mit dem Zug nach Neapel. Mir hat sie nicht gefallen! Enge dunkle Gassen voller Menschen und Verkaufsständen und Müll, wohin man schaut. Die eigentlichen Sehenswürdigkeiten haben wir gar nicht gesehen und uns lieber nach stundenlangem Spaziergang durch die Altstadt - dicht besiedeltes Wohngebiet der ärmeren Schichten - im Palazzo VENEZIA niedergelassen.  

14.10.23

Auf geht's nach Matera, der Stadt mit den Sassis - Höhlensiedlungen. Die Jungs fahren eine Motorradstrecke, wir die Autobahn. Auf Empfehlung fahren wir zum Sonnenuntergang, speziell der "blauen Stunde" , noch in die Stadt und haben einen grandiosen Blick auf die Sassis. 

15.10.23

Da unser Standplatz nicht ganz so spektakulär ist, werden wir heute doch noch zum Meer runterfahren. Aber vorher Besichtigung von Matera bei Tageslicht. 

Nachmittags auf dem Campingplatz "International" , einem liebevoll eingerichteten Gelände mit lauter bunten Häuschen. Und das Meer gleich vor der Tür. Temperaturen hier immer noch ca. 25 Grad! 

17.10.23

Wir fahren weiter! Rudi muss zur Fähre nach Griechenland in Bari. Regentag, was für die Motorradfahrer nicht wirklich schön ist. Nördlich von Bari lichtet sich der Himmel und wir landen auf einem Campingplatz in einem Olivengarten, Strand und Meer vor der Nase. 

18.10.23

Wieder ein Abschied. Jetzt verlassen uns auch Christina und Abdullah und machen sich auf den Weg nach Berlin. Paul fährt mit dem Motorrad eine Strecke mit - ich erkunde mit dem Fahrrad die Gegend. Wir befinden uns im Nationalpark Gargano mit riesigen Olivenplantagen. 

Olivenernte

Gegen Abend Spaziergang. Da die Gegend so schön ist, werden wir hier ein paar Tage bleiben und von hier aus Ausflüge machen.

Mattinata

19.10.23

Hier stehen wir

und heute geht es ganz nach oben auf den Berg

am anderen Ende der kleinen Bucht

20.10.23

Motorradtour nach Vieste. An der Küste hin - durchs Naturschutzgebiet zurück. 

VIESTE - ein ehemaliges Fischerdorf mit den typisch italienischen, engen Gassen. 

Building Bridges (Best Projekt 2019) von LORENZO QUINN, zeitgenössischer italienischer Bildhauer. 

Lorenzo Quinn:

"Meine Kunst hatte immer ein einziges Ziel: die Vermittlung gemeinsamer universeller Werte. Wir alle teilen die gleichen Grundbedürfnisse und Wünsche. Wir alle sollten die gleichen Rechte haben, wie sie in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte festgelegt sind, die am 10. Dezember 1948 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen angenommen wurde. Building Bridges feiert die sechs universellen Werte der Menschheit: Freundschaft, um gemeinsam an der Zukunft zu bauen; Weisheit, um für beide Seiten vorteilhafte Entscheidungen zu treffen; Helfen Sie, dauerhafte Beziehungen zu festigen; Glaube, auf dein Herz und deinen Selbstwert zu vertrauen; Hoffnung, in lohnenswerten Unternehmungen beharrlich zu bleiben; und Liebe, der grundlegende Zweck für alles. Sechs Paar gefaltete Hände symbolisieren unsere gemeinsamen Bedürfnisse und Wünsche. ....... um eine Botschaft der weltweiten Einheit und des Friedens zu verbreiten, damit mehr Nationen auf der ganzen Welt Brücken zu anderen Nationen statt Barrieren bauen und damit der Dialog immer Vorrang vor Konflikten hat, indem das, was wir gemeinsam haben, gestärkt wird.

Lasst uns gemeinsam für eine gemeinsame Zukunft eintreten."

 

23.10.23

Wir lassen das Motorrad am Platz in Mattinata und fahren zuerst mal nach Bari

24.10.23

Übernachtung am Strand von Polignano a Mare, mitten zwischen Verbotsschildern .... Aber nix passiert! Vormittags Besichtigung der kleinen, sehr pittoresken Stadt.

Auf der Fahrt nach Alberobello, dem Trullidorf  sehen wir in der Landschaft verstreut die  ersten Trullis

Alberobello - die Touristenattraktion

zum Sonnenuntergang zum Castel de Monte, erbaut im 13.Jahrhundert - mitten in der Landschaft auf einem Hügel - Weltkulturerbe

26.10.23

Zurück in Mattinata

Olivenernte am Platz

und abends der Mond über dem Meer

27.10.23

Rundtour mit dem Motorrad. Erster Halt im Pilgerort Monte St.Angelo mit der Santuario di San Michele, einer Grottenkirche, die dem Erzengel Michael gewidmet ist. Sie ist das älteste Heiligtum Westeuropas. Bilder der Grotte aus dem Internet geklaut, da Fotografieren verboten war .... 

weiter die Serpentinen entlang, hoch und runter, eine Haarnadelkurve nach der anderen nach San Giovanni Rotondo, Pilgerstätte Basilika San Pio di Pietrelcina vom Stararchitekten Renzo Piano. Großartige Architektur!!

Peschici

28.10.23

Nach dem gestrigen kurvenreichen Tag hatte ich dann doch Bedenken, einen Teil der Strecke jetzt alleine unser Womo zu fahren, da wir ja immer noch zusätzlich das Motorrad haben. Aber es ging besser als erwartet und mittags waren dann in Vieste auf einem Campingplatz (1.Reihe mit Blick aufs Meer), der, wie viele anderen Ende Oktober schließen wird. 

Super Tag! Wir haben hier den optimalen Platz! 

31.10.23

Abschied von unserem netten Campingplatz "Adriatico" und Wechsel auf den Hafenplatz im Ort. 

01.11.23

Mit dem Motorrad Erkundungsfahrt zu unserem nächsten Stellplatz Nähe Peschici. Dabei Rundgang durch die Altstadt. 

Morgens 02.11. - der letzte Blick auf den Hafen

02.11.23

Nach ca. 1 Std Fahrt erreichen wir einen der wenigen Campingplätze, die noch offen sind. Langsam gewöhne ich mich auch daran, die vielen Kurven zu fahren, denn Paul fährt ja mit dem Motorrad.

Und wieder stehen wir in der ersten Reihe auf einem Außenplatz mit direktem Blick und Zugang zum Meer.

Spiaggia di Calenella - zwischen Peschici und San Menaio  

03.11.23

Morgenstimmung. Wieder mal sehr windig. Die Temperaturen sind inzwischen auch nicht mehr so hoch, aber ein Sprung ins Meer musste sein!

Fahrradausflug zu dem kleinen Dorf "Vico del Gargano" - ca. 450m hoch ....(Mitglied der Vereinigung "schönste Orte Italiens") Anstieg z.T. 20%, sodass unsere EBikes gestreikt haben (oder unsere Beine?) Oben wehte ein schneidend kalter Wind. Die Einheimischen in Winterklamotten, wir in kurzer Hose/T-Shirt ... Die Altstadt beeindruckte mit den hier extrem engen Gassen. 

05.11.23

Kühe am Strand, wie in Indien ... und sehr viel Wind

Und abends das absolute Highlight. Wenn meine Schwägerin mich nicht angerufen hätte und ich daher draußen rumspaziert wäre, hätten wir das alle nicht mitbekommen. Rainer, unser Nachbar, hat das optimale Foto hinbekommen - meine Kamera hat doch glatt gestreikt ....

06.11.23

kleine Fahrradtour nach "Rodi Garganico"

Da die Polarlichter heute Abend eventuell noch einmal zu sehen sind, setzen wir uns bei kleinem Lagerfeuer an den Strand und warten .... Aber nix da. Dann eben etwas Lightpainting ...

07.11.23

Auf geht's nach Termoli. Ab mittags nur noch Regen. Und etwas kühler, als wir es gewohnt sind. 

08.11.23

Rundgang durch Termoli, in der Regenpause. Dabei die schmalste Gasse der Welt(?) gesehen. 

09.11.23

Auf in die Abruzzen nach L'Aquila, das 2009 beim Erdbeben stark beschädigt wurde. Leider konnte man bei Dunkelheit nicht viel sehen, zumal noch viele der historischen Gebäude 14 Jahre nach dem Erdbeben eingerüstet waren. Aber das, was schon restauriert wurde, sah beeindruckend aus! Die Stadt müssen wir unbedingt auf einer unserer nächsten Touren  noch einmal besuchen! Und da es ständig regnete und auch kalt war, sind wir am nächsten Tag dann auch weitergefahren. 

10.11.23

Tarquinia. Wir parken auf einem Bauernhof, den man nur auf einem etwas sehr abenteuerlichen Weg erreichen kann. Aber hin schaffe ich es mit dem Womo allein - Balanceakt um die großen Löcher und Furchen.

11.11.23

Den o.g. Weg schaffe ich nicht allein hoch - Paul muss helfen - Rädern drehten durch ... Nachmittags sind wir dann wieder in Massa Marittima, bzw. Montebamboli. Hier wartet der Hänger für die Motorräder.

Zum Glück scheint die Sonne und die Verladung klappt gut. Und wir haben einen schönen Blick bis auf das Meer. 

Massa Marittima bei Nacht - alles menschenleer

12.11.23

Regen und Kälte in Massa Marittima - Sonne und Wärme in Civitavecchia, obwohl nur ca. 2 Std. südlich.

Morgen Abend geht's mit der Fähre nach Barcelona - ca. 20Std dauert das Vergnügen

13.11.23 Civitavecchia

13.11.23

an der Fähre

14.11.23

unterwegs