13.02.23
Bus nach Margao, dort Übernachtung, da der Zug am nächsten Tag um 7 Uhr abfährt. Margao ist keine schöne Stadt.
Noch mehr Müll und noch mehr Armut ...
14.02.23
Zug nach Hampi - ein Abenteuer. Ich persönlich muss das nicht häufig haben .... Aber wir müssen in einer Woche ja leider die Tour noch einmal machen!
Vom Bahnhof in Hospet nehmen wir ein Tuk-Tuk zur Unterkunft. Leider war bei booking.com nicht beschrieben, dass es eine Fahrt von ca. 1 Std. ist. Dafür sehr ruhig und inmitten der Felsformationen, die ca. 2 Milliarden Jahre alt sind
15.02.23
Los geht's mit den Tempelbesichtigungen! Wir mieten einen Tuk-Tuk-Fahrer, der uns zu bekanntesten Plätzen bringt.
Hampi Bazaar
Virupaksha Temple
Tungabhadra River
Kodandarama Temple
Lashmi Narasimha
Königliches Zentrum
16.02.23
Ruhetag
17.02.23
Mit der Fähre über den Fluß "Tungabhadra". Elefantenwaschung und Dusche und Segnung für die Priester.
(Weg zum) Vitthala Temple
Noch mehr Tempelruinen auf dem Weg am Fluss bis zum Virupaksha Temple
weitere Eindrücke
Zum Sonnenuntergang ca. 500Stufen auf den Affenberg geklettert
18.02.23
Sonnenaufgang
kleiner Spaziergang
Nachmittags wieder 1 Stunde mit der Rikscha nach Hampi. Am Fluss ist die große indische Badeanstalt. Allerdings wird hier nicht nur gebadet (schwimmen kann hier wohl niemand) , sondern Wäsche gewaschen, Zähne geputzt und ... Müll entsorgt ....
So in etwa wird der Sari gewickelt. Alle ziehen nach dem Baden neue Sari's für das Fest SHIVARATRI an. Es sind wunderschöne Stoffe in wunderbaren Farben, die nur bei Inderinnen mit der dunklen Haut so gut aussehen!
Das eigentliche Fest findet am Tempel "Virupashka" statt. Wir hatten auf einen Umzug gehofft, aber niemand wusste, ob so etwas stattfindet und wann. Vielleicht mitten in der Nacht? Wir haben nicht darauf gewartet! Den ganzen Rummel kann man auch mit dem Oktoberfest o.ä. vergleichen - einfach viele Menschen und großer Rummel. Über allem schwebt der Gesang aus dem Tempel.
19.02.23
Morgens kleiner Spaziergang zu den nächsten Häusern, um endlich die heiligen Rinder (Kühe und Ochsen) mit den gebogenen Hörnern fotografieren zu können. NETWORK FOR ANIMAL PROTECTION klärt allerdings auf, dass sie nur für einen Teil der Inder heilig sind. Für viele andere gehören sie genauso zu den Nutztieren und werden genutzt, missbraucht, gequält und getötet..
DAS LEIDEN DER KÜHE IN INDIEN IST RIESIG !!
20.02.23
Die Fahrt zurück mit dem Zug war einigermaßen schrecklich. Immer wieder Halt, warten auf den entgegenkommenden Zug und ein Stückchen weiter ... Statt 7 Std. brauchten wir 10 Std!! Dann von Margao mit dem Bus nach Chaudi. Der Fahrer lud so viele Menschen ein, dass man kaum noch Luft bekam, machte gefährliche Überholmanöver und raste um die Kurven, dass man dachte, gleich kippt der Bus um .... ! Irgendwie haben wir es überlebt!
Beate Reinicke
