02.01.24
Wir verlassen den schönen Platz in der Morgenstimmung.
unterwegs nach Tiznit
Tiznit , das bedeutendste Handelszentrum des südlichen Sous und des westlichen Antiatlas. Die Altstadt ist wegen ihrer schönen Souks und der "Source bleu" (blaue Quelle) bekannt und von einer 5km langen Lehmmauer umgeben.
Nachmittags sind wir am Campingplatz Aglou-Plage und genießen den Sonnenuntergang an der Promenade.
03.01.24
Wir lassen hier einen kleinen Karosserieschaden am Womo reparieren - Reparaturen werden hier super ausgeführt, und direkt auf dem Campingplatz! Sonst nicht viel los. Der kleine "Ort" am Strand Aglou-Plage ist ein reiner Touristenort.
Davor, dahinter, daneben, nix als Wüste!
Es ist aber sehr nett, auf der kleinen Promenade zu sitzen und die Menschen zu beobachten,
04.01.24
Wir fahren weiter Richtung Süden, nach Sidi-Ifni. Unterwegs kreuzt eine Herde Dromedare mit Babys die Straße.
Halt an einem Friedhof am Meer. Soweit wir wissen/verstanden haben, ist dies ein Friedhof für arme Menschen.
die Küste bei Sidi-Ifni, heute alles etwas im Nebel
04.01. - 07.01.24
Sidi Ifni. Leider hat uns hier eine Erkältung erwischt und wir haben nicht wirklich viel unternommen. Es sind hier reichlich Surfer, die ihren Spaß in den wunderbaren Wellen haben. Und auf dem Campingplatz selber gibt es eine Terrasse, von der man einen super Blick auf den Strand und Sonnenuntergang hat.
Am Samstag Souk
08.01.24
Auf dem Weg nach Tafraoute mit Stop am Gemüsemarkt in Guelmin. Übernachtung in der Nähe auf dem Campingplatz "Abaynou, Valley". Hier sollte eigentlich eine Heilquelle sein, aber sie wird z.Zt. restauriert und niemand weiß, wann sie wieder für die Öffentlichkeit zugänglich sein wird.
09. 01.24
Über Tiznit geht es nach Tafraout im Anti-Atlas.
Kurz vor der kleinen Stadt liegt eine Hochebene, auf dem wie von Riesen verstreute Felsbrocken liegen. Hier wurden 1984 von einem belgischen Künstler "Jean Verame" mit über 18 Tonnen Farbe die Felsen bunt bemalt, was einerseits natürlich ein Eingriff in die Natur ist, aber dennoch beeindruckend aussieht. Ähnliche Projekte finden sich im Sinai und im Tibesti-Gebirge.
Mit Blick auf den Ort finden wir eine große Freifläche, auf der wir parken können und besuchen am nächsten Tag den Souk. Die Frauen sind hier alle schwarz gekleidet und ohne Ausnahme alle verschleiert.
11.01.24
Der Felsen "Napoleon" bei Tafraoute
Fahrt durch den Anti-Atlas auf der RR105 über Ait Baha mit wieder grandioser Landschaft, die auf Bildern einfach nicht wiederzugeben ist ....
und endlich kurz vor Agadir die Ziegen in den Bäumen ...
Zwischen Agadir und Tamrhakht finden wir einen Platz "for free" direkt am Strand.
Und sofort kommt ein Fischer, der uns Fisch für den nächsten Tag anbietet.
11.01. - 15.01.24
Tage am Surferstrand neben den Fischerbooten. Nette Begegnungen mit den Einheimischen.
So schön hier, dass wir einfach etwas bleiben.
15.01.24
Wechsel zum Campingplatz Terre d'Ocean - ein paar km weiter Nähe Taghazout. Unser Häuschen muss endlich mal etwas saubergemacht werden. Wäsche müssen wir auch mal waschen, bevor wir wieder zu einem freien Strandplatz wechseln.
17. - 18.01.24
Noch einmal zurück zum Surfer-Strand. Da leider sehr viel Müll rumliegt, sammle ich mehrere Tüten bei Ebbe auf und bekomme von Einheimischen viel Zuspruch! Vielleicht dürfen wir auch deshalb hier stehenbleiben?
19.01.24
Zurück zum Camping Terre d' Ocean, um Freunde zu treffen.
23.01.24
Tränenreicher Abschied - wir fahren weiter, nachdem wir ein paar schöne Tage zusammen verbracht haben. Unterwegs Arganbäume mit den Ziegen. Übernachtung an einem freien und erlaubten Stellplatz am Strand, an dem die Polizei unsere Pässe kontrolliert hat. Als wir ankamen, kamen mehrere Jungs aus dem Ort und baten um Geld. Wir haben ihnen Plastiktüten gegeben, um den Müll am Strand aufzusammeln und ihnen dann dafür Geld gegeben. Die Jungs stürzten sich mit Eifer ans Aufsammeln!
24.01.24
Parken am Stadtrand von Essaouira und Stadtbesichtigung. In der Stadt selber ist das Parken für Wohnmobile gänzlich verboten und alle Straßen sind dafür gesperrt.
Der Hafen von Essaouira
In der Medina
Dromedare für die Touristen
Nachmittags fahren wir weiter zum Campingplatz Baibah
25.01.24
Spaziergang am Strand zum kleinen Fischerort, der nur aus ein paar Häusern besteht.
Wasserfontänen am Strand
und dann kommt See-Nebel auf, der bis abends hält
26.01.24
Wir machen uns auf den Weg weiter Richtung Norden. Am Straßenrand immer wieder Mulis, die zum nächsten Markt fahren.
Die Landschaft wird immer grüner! Zwischendurch fahren wir im dichten Nebel.
Erster Stop in Safi.
Eigentlich wollten wir in Oualidia, etwas weiter nördlicher bleiben, aber aufgrund des Nebels fahren wir dann doch weiter nach El Jadida.
27.01.24
Morgens dichter Nebel! Es lohnt sich nicht, den nächsten Strandplatz anzusteuern und wir machen uns auf den Weg nach Casablanca.
Kurzer Halt in Azemmour mit den rötlichen Stadtmauern, von Touristen nur wenig besucht.
Casablanca. Die "Grande Mosquee Hassan II", die einzige Moschee, die auch Nichtmuslimen zugänglich ist. Malerisch am Meer gelegen und das bedeutendste Bauwerk in Casablanca. Ein Mahnmal - 1993 eingeweiht - des 1999 verstorbenen Monarchen.
Zum Sonnenuntergang am Ain Diab Plage - Sicht auf das Grab Sidi Abderrahmane
28.01.24
Mit der Straßenbahn in die Stadt. Eine Stadt der Superlative. Allerdings biete sie, außer der fantastischen Moschee touristisch recht wenig!
Abends ist der Strand "Ain Diab" und der Boulevard Corniche voller Menschen
29.01.24
Weiter geht es Richtung Norden. Wir fahren an Rabat vorbei, da wir keine so rechte Lust haben, wieder eine Stadt zu besichtigen und landen schließlich auf einem Campingplatz etwas nördlich von Rabat, in Kentria
In Kenitra finden wir dann einen Campingplatz "International Iona Mehdia" und lernen wieder 2 nette Menschen kennen! Der Ort selber ist nicht besonders interessant. Wir erkunden mit dem Fahrrad etwas die Gegend, springen noch mal in den Atlantik undmchen sonst nix ... Langsam bin ich auch etwas fotomüde!
31.01.24
Fahrt weiter Richtung Norden mit der dann letzten Übernachtung in Marokko auf dem Campingplatz etwas nördlich von Asilah. Marokko hat uns sehr gefallen und mit etwas Wehmut verlassen wir dieses schöne Land und die so herzlichen Menschen. Aber wir können ja im nächsten Winter wiederkommen!!
01.02.24
Morgens um 8 Uhr starten wir zum Hafen TangerMed. Die Überfahrt nach Algeciras wird um 13 Uhr sein.
Beate Reinicke
