20.12.25
Fähre von Huelva nach "Santa Cruz de Tenerife" . Die Überfahrt dauert 33 Stunden ...
21.12.25
Mitten in der Nacht kommen wir bei Nieselregen an ... und suchen den erstbesten Platz zum Übernachten!
22.12.25
Das hat man sich wirklich anders vorgestellt .... Fast den ganzen Tag immer wieder Regenfälle! Aber unser Platz ist dennoch gut. Er liegt in San Andres an dem einzigen hellen Sandstrand "Playa de las Teresitas" , den es hier auf der Insel gibt (wurde künstlich mit Saharasand angelegt). Trotz Regenfälle fahren wir mit dem Fahrrad nach "Santa Cruz der Tenerife". In den engen Gassen wälzen sich Unmengen von Menschen durch (4 Kreuzfahrtschiffe liegen am Hafen) und es ist nicht wirklich schön!
23.12.25
Der Tag begrüßt uns mit Sonne und ... 19Grad! Wunderbar, um ins Meer zu springen! Hier werden wir auch Weihnachten verbringen!
Auf zur Wanderung im Anaga-Gebirge! Wir sind das einzige Wohnmobil, das die unendlich vielen Haarnadelkurven hochfahren und tatsächlich einen Parkplatz am "Cruz del Carmen" finden.
Wanderweg vom "Cruz del Carmen" zum Höhlendorf "Chimada". Es sind zwar nur ca. 6km, aber es geht hoch und runter durch den Lorbeerwald, teilweise auf matschigen Wegen und mit erheblichen Steigungen bzw. Gefälle. Und die Ausblicke auf die Berge und das Meer sind wunderschön.
24.12.25
Wir wünschen allen ruhige und entspannte Weihnachtstage!!
25.12.25
Regen - wir fahren weiter Richtung Süden! In Candelaria finden wir auch einen Waschsalon - ist mal angesagt. In der Nähe des Hafens gibt es dann auch einen kleinen Platz direkt am Meer, wo wir auch über Nacht bleiben können. Ganz in der Nähe eine kleine Bucht zum Baden.
26.12.25
Morgens der Sonnenaufgang mit Blick auf Gran Canaria und Foto vom kleinen Hafen. Wir werden heute weiterfahren!
Der Campingplatz bei Tajao hat schon Ähnlichkeit mit Verhältnissen in Marokko, aber da wir den Platz in der ersten Reihe bekommen und auch alles ziemlich ruhig ist, bleiben wir für 2-3 Tage hier.
27.12.25
Wanderung an der Küste entlang zur kleinen Hafenstadt "San Miguel de Tajao", durch die Tuffsteingegend mit seinen vielfältigen Formationen.
Highlight ist der Tuffsteinbogen "Arco De Tajao". Man nimmt an, dass der Bogen durch Unterspülungen entstanden ist. Die unteren Gesteinsschichten waren weicher als die darüberliegenden. Durch das fließende Wasser, das früher einmal die Schlucht durchzog, wurde die untere Tuffsteinschicht schneller erodiert. Zurück blieb das härtere Tuffstein - der heutige Bogen.
28.12.25
Wir können noch einen weiteren Tag bleiben und genießen es!
29.12.25
Leider ist unser Platz ab heute reserviert und wir machen uns auf den Weg. Eine Tankstelle, an der man Wasser tanken kann, ist schwer zu finden - ein Problem hier auf den Inseln! Und einen Stellplatz, auf dem wir erlaubt stehen und übernachten können, ist auch schwer zu finden! Ich frage mich derweil, wo die ganzen anderen Wohnmobile sind. Die Fähren sind voll - aber wo sind sie geblieben? Wir finden dann doch einen Platz an der Straße im kleineren Ort Alcala mit Blick auf Gomera, auf dem wir 72 Stunden stehenbleiben können. Neben uns ein Luxushotel, in dem eine Übernachtung nur 250-1000€ kostet ....
30.12.25
Mit dem Fahrrad - wie gut, dass wir E-Bikes haben!! - nach El Varadero, um den besten Blick auf die "Los Gigantes" zu haben. Bis zu 600m spektakuläre Steilklippen aus schwarzem Vulkangestein, die fast senkrecht in den Atlantik abfallen.
Und jetzt ist es soweit, 1 Std. später als in Deutschland. Das Hotel, neben dem wir stehen macht ein Feuerwerk, wie wir es erwartet haben! Aber insgesamt ist es hier sehr ruhig und dauert auch nicht die ganze Nacht! Und ... die Fotos werden sogar etwas
(Blende 10, 3 Sek Belichtung mit Stativ)
01.01.26
Da Paul jetzt doch noch einmal zum Zahnarzt muß, fahren wir die nördliche Route, die u.a. durchs Tenogebirge führt,
zurück nach Santa Cruz. Es regnet fast den ganzen Tag und in den Bergen ist dichter Nebel.
02.01.2026
Vormittags noch Sonne, ab mittags immer wieder Regenfälle. Ich schlendere im Nieselregen und immer mal wieder Schauer durch die Stadt, die mich aber irgendwie nicht begeistert. Ich wollte unbedingt in den botanischen Garten, aber bei dem Wetter lohnt sich das nicht. Ein paar Eindrücke :
03.01.26
Zurück zum Strand "Playa de las Teresitas" bei San Andres. Immer wieder kräftige Regenfälle, aber es bleibt warm und ins Meer springen kann man trotzdem.
04.01.26
Mit den Öffis nach Santa Cruz zum Flohmarkt. Die Busse haben hier alle USB-Anschlüsse an den Sitzen und sind super sauber! Und wir haben Glück! Es regnet nur ab und zu ein wenig!
Christiane, unsere Freundin hat uns den Botanischen Garten "Palmetum" empfohlen, der auf einer Müllhalde gebaut wurde. Sie hat recht - er ist wunderschön und man hat einen wunderbaren Blick auf die Stadt. Weltweit ein einzigartiges Projekt; hier gedeiht die größte Palmenansammlung ganz Europas!
Mich begeistert immer wieder das "Auditorium" ...
05.01.26
Bei strömendem Regen ins Meer springen .... das hat doch was! Danach machen wir uns auf den Weg mit Zwischenstop in "San Cristobal de la Laguna". Aber eine Stadtbesichtigung war bei immer wieder sintflutartigen Regenfällen nicht möglich.
Pflanzen auf dem Campingplatz
Ziel ist der Campingplatz in "Punta del Hidalgo", direkt am Meer. Sturm FRANCIS tobt sich aus. Wir wagen einen kleinen Spaziergang zum großen Leuchtturm.
06.01.26
Weiterhin Sturm. Die 3-Königs-Paraden werden an vielen Orten abgesagt oder verschoben. Als endlich dann doch die Sonne durchbricht, schlendern wir durch den Ort und entdecken die schön angelegte off. Badestelle und die herrlichen Naturschwimmbecken. Da an einem der 2 Becken keine rote Fahne wehte, haben wir es bei ziemlichen Wellengang ausprobiert; zumal das Becken durch einen Stahlzaun geschützt war. Wunderbar!!
07.01.26
Auf dem Weg zum Wäschewaschen nach Tejina
Und dann der wunderbare Standplatz, direkt am tosenden Meer, aber sicher hinter einer Mauer. Dieses Naturschauspiel ist natürlich in Fotos nicht wiederzugeben ...
abends
08.01.26
Morgens scheint die Sonne und ich kann es nicht lassen, noch ein paar Fotos zu machen ...
Da sich das Wetter wohl am Freitag endlich stabilisieren soll, machen wir uns auf den Weg. Ziel ist ja, der Sonnenaufgang im Nationalpark Teide. Jetzt erst mal nach San Cristobal de la Laguna, der ehemaligen Hauptstadt, von der wir letztens ja wenig gesehen haben, außer Regen.
Am späten Nachmittag fahren wir etwas die Straße "Carretera de la Esperanza" Richtung Nationalpark hoch und erreichen ca. 1000m. Es wird kälter und wir sind in den Wolken. Den Übernachtungsplatz, den wir uns ausgeguckt haben, haben wir vorher bei TENERIF ON reserviert!
09.01.26
Wir sind um 5 Uhr wach .... Um 6 Uhr fahren wir d.h. Paul in der totalen Finsternis die Serpentinen hoch .... und dann wird es wunderschön! Wir machen an mehreren Aussichtspunkten halt und sind tatsächlich zum Sonnenaufgang am besten Platz "Mirador La Tarta" ! Danach noch etwas weiter bis zur Seilbahn. Aber bei der Kälte verzichten wir dann doch auf die letzten Meter bzw. mit der Seilbahn ganz hoch zu fahren .... es hat jetzt schon Minusgrade!
Runter gehts Richtung "La Oratava"
La Oratava. Ein Ort mit extremen Steigungen und Gefälle - nix für alte Leute ...
Am späten Nachmittag haben wir wieder mal Glück und bekommen tatsächlich in "Puerto de la Cruz" einen Stellplatz am Hafen und direkt am Meer!
10.01.26
Puerto de la Cruz - hier nahm die Tourismuskarriere Teneriffas ihren Anfang und ist inzwischen Zielort des Pauschaltourismus ...
Auch wenn uns die Stadt nicht sehr gefällt, gibt es ein paar nette Eindrücke.
11.01.26
Wieder am Strand "Playa de las Teresitas" . Unser letzter Abend auf Teneriffa.
12.01.26
letzter Blick von der Fähre aus auf Teneriffa
Beate Reinicke
